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Da hybride Arbeitsmodelle zunehmend zur Norm werden, ist es unerlässlich, traditionelle Einarbeitungsprozesse kontinuierlich zu überarbeiten. Dieser Artikel beleuchtet sieben Beispiele für die Optimierung der betrieblichen Einarbeitung und des Onboardings durch Online- oder Blended-Learning-Ansätze, um eine nahtlose Integration neuer Mitarbeiter zu gewährleisten. Angesichts der heutigen Landschaft hybrider Arbeitsmodelle und einer vielfältigen, generationsübergreifenden Belegschaft ist es entscheidend, die Einarbeitungs- und Onboarding-Prozesse zeitgemäß zu gestalten. Zwar sind traditionelle Präsenzschulungen wirkungsvoll, doch stehen sie in einem modernen Arbeitsumfeld vor Herausforderungen. Unternehmen setzen daher zunehmend auf Blended- oder vollständig onlinebasierte Ansätze, um flexiblen Arbeitsmodellen gerecht zu werden und einer vielfältigen Belegschaft entgegenzukommen. Dieser Wandel gewährleistet effiziente, inklusive und anpassungsfähige Onboarding-Prozesse, die die sich wandelnde Dynamik am Arbeitsplatz widerspiegeln und das positive Image des Unternehmens stärken.
Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen beim Onboarding neuer Mitarbeiter?
Zu den Herausforderungen, denen Unternehmen beim Onboarding neuer Mitarbeiter in der heutigen Zeit gegenüberstehen, gehören:
Bindung neuer Mitarbeiter: Hohe Fluktuationsraten nach der Pandemie, da viele Mitarbeiter neue Stellen suchen oder den Arbeitsplatz wechseln, was die Mitarbeiterbindung zu einer erheblichen Herausforderung macht.
Onboarding von Remote-/Hybrid-Mitarbeitern: Die Anpassung an den Wandel hin zu Remote- und Hybrid-Arbeitsmodellen erfordert einen anderen Ansatz beim Onboarding.
Herausforderungen in Bezug auf Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI): Die vielfältige und zunehmend remote arbeitende Belegschaft bringt neue DEI-Herausforderungen mit sich, wobei einige Gruppen stärker von den Bedingungen der Remote-Arbeit betroffen sind.
Was ist Einführungsschulung?
Unternehmen nutzen Einführungsschulungen als grundlegenden Prozess, um neue Mitarbeiter willkommen zu heißen und auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Sie erfüllen mehrere wichtige Funktionen:
Orientierung: Macht neue Mitarbeiter mit der Unternehmenskultur, den Richtlinien sowie ihren spezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten vertraut.
Kompetenzentwicklung: Bietet grundlegende Schulungen, um Mitarbeiter mit den für ihre Position erforderlichen Fähigkeiten auszustatten.
Integration in das Unternehmen: Hilft neuen Mitarbeitern, sich in das Unternehmen zu integrieren, und fördert das Zugehörigkeitsgefühl sowie das Verständnis für die Unternehmensstruktur und -ziele.
Einführungsschulungen bieten vielfältige Vorteile: Sie steigern die Leistung, Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter und tragen zur allgemeinen Effizienz und Kultur des Unternehmens bei. Sie sind ein entscheidender erster Schritt auf dem Weg eines Mitarbeiters im Unternehmen und geben den Ton für seine Erfahrungen und zukünftigen Beiträge an.
Welche Vorteile bietet ein gut konzipiertes Einführungs- und Onboarding-Programm?
Neue Mitarbeiter profitieren von einem gut konzipierten Einführungs- und Onboarding-Schulungsprogramm wie folgt:
Klarheit und Selbstvertrauen: Vermittelt ein klares Verständnis der Aufgaben und Verantwortlichkeiten und stärkt das Selbstvertrauen.
Möglichkeiten zum Networking: Hilft beim Aufbau von Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten.
Verständnis der Unternehmenskultur: Macht mit der Unternehmenskultur, den Werten und der Ethik des Unternehmens vertraut.
Kompetenzaufbau: Bietet Schulungen zu den für die Rolle erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnissen.
Weniger Ängste: Verringert die anfänglichen Ängste und den Stress beim Einstieg in einen neuen Arbeitsplatz.
Karriereentwicklung: Schafft eine Grundlage für kontinuierliches Lernen und berufliche Weiterentwicklung.
Aus organisatorischer Sicht bietet ein gut konzipiertes Einführungs- und Onboarding-Schulungsprogramm dem Unternehmen folgende Vorteile:
Gesteigerte Mitarbeiterproduktivität: Eine angemessene Schulung von Anfang an vermittelt den Mitarbeitern die Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie für eine effektive Arbeitsleistung benötigen, was zu einer gesteigerten Produktivität führt.
Geringere Fluktuation: Eine effektive Einführungsschulung kann die Mitarbeiterbindung verbessern, indem sie ein Gefühl der Zugehörigkeit und Loyalität fördert.
Einheitliche Leistung: Sie stellt sicher, dass alle Mitarbeiter ein einheitliches Verständnis ihrer Rollen und Verantwortlichkeiten haben, was zu einheitlichen Leistungsstandards führt.
Verbessertes Mitarbeiterengagement: Ansprechende Einarbeitungsprogramme können die Arbeitsmoral und die Arbeitszufriedenheit steigern, was zu motivierteren Mitarbeitern führt.
Risikominderung: Durch die Unterweisung neuer Mitarbeiter in Unternehmensrichtlinien und -abläufen trägt die Einführungsschulung dazu bei, Risiken im Zusammenhang mit Verstößen oder Vorfällen am Arbeitsplatz zu mindern.
Schnellere Integration: Ein umfassender Einarbeitungsprozess erleichtert die schnelle Integration neuer Mitarbeiter in das Team.
Positive Unternehmenskultur: Einführungsschulungen können genutzt werden, um die Werte und die Kultur des Unternehmens von Anfang an zu vermitteln und zu festigen.
Welche sind die wichtigsten Komponenten eines gut strukturierten Einarbeitungsprogramms?
Die Schlüsselkomponenten der Einführungsschulung sind für einen erfolgreichen Onboarding-Prozess unerlässlich. Dazu gehören:
Unternehmensorientierung: Vorstellung der Unternehmensgeschichte, -kultur, -werte und -organisationsstruktur.
Rollenspezifische Schulung: Detaillierte Informationen über die berufliche Rolle, die Aufgaben und die Erwartungen.
Richtlinien und Verfahren: Überblick über Unternehmensrichtlinien, Sicherheitsvorschriften und administrative Abläufe.
Möglichkeiten zum Networking: Förderung von Kontakten und Networking mit wichtigen Teammitgliedern und Abteilungen.
Mentoring und Unterstützung: Zuweisung eines Mentors oder Paten zur Anleitung und Unterstützung.
Feedback und Bewertung: Mechanismen, über die neue Mitarbeiter Feedback zum Einarbeitungsprozess geben und erhalten können.
Ressourcen für kontinuierliches Lernen: Bereitstellung von Zugang zu zusätzlichen Lernmaterialien für die kontinuierliche Weiterentwicklung.
Welche Lernstrategien können die Effektivität von Online-/Blended-Corporate-Einführungs- und Onboarding-Schulungsprogrammen steigern?
Um effektive Einführungsschulungsprogramme zu erstellen, können verschiedene Lernstrategien eingesetzt werden, die jeweils spezifische Vorteile bieten:
Blended Learning: Kombiniert Online- und Offline-Methoden, bietet Flexibilität und wird verschiedenen Lernstilen gerecht. Es ermöglicht selbstbestimmtes Online-Lernen in Kombination mit interaktiven Präsenzveranstaltungen für ein tieferes Verständnis.
E-Learning-Module: Diese bieten interaktive und ansprechende Inhalte, die jederzeit und überall zugänglich sind und kontinuierliches sowie selbstgesteuertes Lernen unterstützen.
Gamification: Integriert Spielelemente, um das Engagement und die Motivation zu steigern und das Lernen unterhaltsamer und einprägsamer zu gestalten.
Soziales Lernen: Fördert das Lernen durch Interaktion und Zusammenarbeit unter Gleichaltrigen und schafft so ein gemeinschaftliches Lernumfeld.
Mikrolernen: Bietet kurze, leicht verdauliche Inhalte, die sich ideal zum Behalten von Informationen und zum Einpassen des Lernens in volle Terminkalender eignen.
Szenariobasiertes Lernen: Nutzt reale Szenarien, um praktische Fähigkeiten und Entscheidungsfindung zu entwickeln und die Anwendbarkeit am Arbeitsplatz zu verbessern.
Feedback- und Bewertungsinstrumente: Diese Instrumente sind für die Fortschrittsverfolgung unerlässlich und ermöglichen adaptives Lernen, wodurch sichergestellt wird, dass das Programm den individuellen Bedürfnissen entspricht.
Wie gestalten Sie die Einarbeitung und das Onboarding für den hybriden/remoten Arbeitsplatz neu?
Remote-Arbeit ist nicht mehr wegzudenken. Jeder vierte befragte Mitarbeiter gab an, dass er kündigen würde, wenn Remote-Arbeit nicht mehr möglich wäre. Angesichts des Ausmaßes des Wandels hin zur hybriden Arbeit müssen Unternehmen ihre Einführungs- und Onboarding-Strategien überdenken. Dies bedeutet, die Funktionsweise der Einarbeitung neu zu konzipieren.
Unternehmen können ihre Einführungs- und Onboarding-Strategien neu gestalten und auf hybrides Onboarding umstellen, indem sie Folgendes beachten:
Richten Sie einen Preboarding-Prozess ein und beginnen Sie bereits vor dem ersten Arbeitstag der Mitarbeiter:
Best Practices für Onboarding-Schulungen empfehlen, dass die Personalabteilung den Integrationsprozess bereits vor dem ersten Arbeitstag der Mitarbeiter einleitet. Dieser Ansatz, der als Preboarding bezeichnet wird, hilft dabei, am offiziellen Onboarding-Termin viel Zeit und Stress zu sparen.
Preboarding stellt sicher, dass hybride Mitarbeiter einen Großteil der Informationen durchgehen, Vorabprozesse abschließen (Einführung in die Organisation, Mission, Werte, Befehlskette, Anmeldeprofile, gemeinsame Laufwerke und Ordner, Benutzer-IDs, Zugangsdaten für den physischen Zugang bei persönlichen Besuchen) und alle erforderlichen „Unterlagen“ einreichen, bevor sie sich anmelden oder zu ihrer ersten Onboarding-Sitzung erscheinen.
Die Notwendigkeit, Schulungen zielgerichtet, flexibel und agil zu gestalten: Virtuelle Mitarbeiter legen ihre eigenen Lernpläne fest und lernen am liebsten unterwegs. Wissensarbeiter bevorzugen zudem zielorientiertes Lernen, das zweckgerichtet ist – beispielsweise Schulungen, die die Leistung steigern, ihnen helfen, Aufgaben besser und effektiver zu erledigen, oder ihnen neue Fähigkeiten vermitteln, die sie anwenden können, anstatt nur eine Schulungsanforderung abzuhaken.
Verbessern Sie das Onboarding-Erlebnis für eine hybride Belegschaft durch die Gestaltung von Journey: Die Einarbeitung und das Onboarding neuer Mitarbeiter sind Teil der umfassenderen Journey zur Integration neuer Mitarbeiter in das Unternehmen. Die erweiterte Onboarding-Journey beginnt in der Regel mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags, geht in die Pre-Boarding-Verfahren (Tag 1) über und setzt sich dann in den folgenden Wochen/Monaten am Arbeitsplatz durch Einweisung und Orientierung fort.
HR-Teams in hybriden Arbeitsumgebungen sind gut beraten, ihre hybriden Onboarding-Prozesse maßzuschneidern, um eine nahtlose Onboarding-Reise zu ermöglichen, die von der Einweisung bis zur erfolgreichen Integration in das Team reicht.
Erstellen Sie umfassende Roadmaps, um die Bindung/Integration und Leistung neuer Mitarbeiter zu verbessern:
30-60-90-Plan (die ersten 100 Tage): Die zuvor zitierte Brandon-Hall-Studie unterstreicht die Notwendigkeit, den Onboarding- und Integrationsprozess zumindest in der Anfangsphase des Onboardings genau zu überwachen – andernfalls könnten Mitarbeiter innerhalb der ersten 6 Monate kündigen. Daher ist es wichtig, kurzfristige Planungsmeilensteine zu setzen, um die Leistung zu überwachen und ein reibungsloses Integrationsergebnis sicherzustellen.
Längerfristige Roadmaps mit einer Laufzeit von 6–12 Monaten: Untersuchungen haben gezeigt, dass intensiveres Lernen am Arbeitsplatz mit höheren Mitarbeiterbindungsraten, besserer Leistung und einer zufriedeneren Belegschaft einhergeht. Daher ist es wichtig, im Rahmen des fortlaufenden Onboarding-Prozesses auch umfassende Meilensteine für Lernen und Leistung über den anfänglichen 6-Monats-Zeitraum hinaus festzulegen.
Behalten Sie bei der Erstellung Ihrer Roadmap die folgenden Ziele im Blick:
Unterstützen Sie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, sich zügig in ihre neue Rolle einzufinden: Schnelligkeit ist entscheidend, denn je länger sich ein Integrationsprozess hinzieht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person das Unternehmen verlässt.
Unterstützen Sie sie dabei, ein fundiertes Verständnis ihrer Aufgaben zu entwickeln: Die Einarbeitung sollte zu einem klaren Verständnis der Erwartungen, Rollen und Verantwortlichkeiten führen.
Unterstützen Sie sie dabei, sich anzupassen und in die Unternehmenskultur zu integrieren: Da virtuelle Belegschaften vielfältiger denn je sind, sollte der hybride Onboarding-Prozess darauf abzielen, neue Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten effektiv in die Unternehmenskultur zu integrieren und zu assimilieren.
Schaffen Sie ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und schnell produktiv werden können (Time-to-Productivity ): Mit geeigneten Schulungs-, Coaching-, Mentoring- und L&P-Unterstützungssystemen können sich virtuelle neue Mitarbeiter schneller integrieren, zügiger zu produktiven Teammitgliedern werden und eine längere Karriere im Unternehmen verfolgen.
Schaffen Sie psychologische Sicherheit: Aufgrund zeitlicher und räumlicher Herausforderungen kann die Remote-Arbeit besonders belastend sein und zu Kündigungen führen. Ihr Plan sollte daher angemessene mentale, physische und emotionale Unterstützung vorsehen, um die Mitarbeiterbindung zu fördern.
Optimieren Sie Ihre Schulungsprogramme für hybride Belegschaften:
Hier sind sechs Strategien, die Ihnen helfen, Ihre hybride Onboarding-Strategie zu verbessern:
Unterstützung von Trainern/Führungskräften bei der hybriden Einarbeitung und dem Onboarding: Da hybrides Arbeiten möglicherweise erfordert, dass Mitarbeiter auch an Präsenzveranstaltungen im Büro teilnehmen, ist es wichtig, diese Aspekte während der Einarbeitung und des Onboardings zu berücksichtigen.
Investieren Sie in ein L&P-Ökosystem: Die Investition in Learning & Performance-Ökosysteme stellt sicher, dass nach Abschluss des Onboardings ein Rahmen vorhanden ist, in dem Ihre hybride Belegschaft einen Weg des kontinuierlichen Lernens und der Weiterentwicklung beschreiten kann. L&P-Ökosysteme dienen als Wegweiser, um das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens voranzutreiben.
Soziales Lernen nutzen: Da hybride Mitarbeiter geografisch, zeitlich und räumlich von traditionellen Onboarding-Schulungssystemen entfernt sind, können L&D-Verantwortliche soziales Lernen nutzen, um diese Unterstützung zu bieten. Die Einführung mobiler Onboarding-Prozesse, unterstützt durch Lern-Apps, fördert zudem das gruppenbasierte Lernen. Soziales Lernen bietet hybriden Mitarbeitern Zugang zu Lerngemeinschaften und sozialen Lernportalen, auf die sie während (und über) ihrer Onboarding-Phase für spezifische Lernthemen zurückgreifen können.
Immersives Lernen: Da das Onboarding den Ton dafür angibt, was Mitarbeitende während ihrer Zeit im Unternehmen erwarten können, ist es wichtig, diese Erfahrung für neue Kolleginnen und Kollegen attraktiv zu gestalten. Da es eine Herausforderung darstellen kann, hybride Lernende zu motivieren, hilft immersives Lernen – etwa in Form von Gamification, szenario- oder storybasiertem Lernen sowie VR/AR- und 3D-Simulationen – dabei, diese Lücke zu schließen.
Blended Learning für Coaching/Mentoring/Feedback: Das Onboarding ist eine entscheidende Phase in der Zeit des neuen Mitarbeiters im Unternehmen. Manchmal wünschen sich hybride Mitarbeiter mehr Mentoring, Coaching und Feedback, als wenn sie im Büro und persönlich anwesend wären. Ein Blended-Learning-Ansatz für das Onboarding, der eine Mischung aus lehrergeführten und virtuell lehrergeführten Schulungen (ILT/VILT) nutzt, kann sich in solchen Fällen als effektiver erweisen als vollständig selbstgesteuertes Lernen.
DEI-Schulung: Stellen Sie sicher, dass Ihr hybrides Onboarding-Programm auch Aspekte der Diversity, Equity und Inclusion (DEI)-Schulung umfasst. DEI-Herausforderungen können sich in einer hybriden Umgebung stärker manifestieren, da Mitarbeiter, Führungskräfte und Kollegen über verschiedene Standorte verteilt und durch Zeit und Entfernung voneinander getrennt sind. In einem solchen Umfeld können sich leicht vorgefasste Vorurteile am Arbeitsplatz einschleichen. Ein gut konzipiertes DEI-Programm fördert positive Verhaltensänderungen und sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter geschätzt und als Teil des Arbeitsumfelds integriert fühlen.
Bewährte Verfahren für die Gestaltung eines ansprechenden und effektiven Einführungsprogramms
Die Entwicklung eines effektiven Einarbeitungsprogramms umfasst mehrere wichtige Vorgehensweisen:
Anpassung an individuelle Bedürfnisse: Passen Sie das Programm an die spezifischen Rollen und Hintergründe der neuen Mitarbeiter an.
Kombinieren Sie Lernmethoden: Kombinieren Sie traditionelle und digitale Lerntools, um unterschiedlichen Lernpräferenzen gerecht zu werden.
Förderung des Engagements: Setzen Sie interaktive Elemente wie Quizfragen und Rollenspiele ein, um das Programm ansprechend zu gestalten.
Feedback-Mechanismen einführen: Bieten Sie neuen Mitarbeitern regelmäßig die Möglichkeit, Feedback zum Schulungsprozess zu geben.
Kontinuierliche Verbesserung: Aktualisieren und verfeinern Sie das Programm regelmäßig auf der Grundlage von Feedback und sich ändernden organisatorischen Anforderungen.
Mentoring und Unterstützung: Weisen Sie Mentoren zu, die neuen Mitarbeitern Anleitung und Unterstützung bieten.
Kulturelle Integration: Betonen Sie die Unternehmenskultur und -werte, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.
Überwachen und bewerten: Bewerten Sie kontinuierlich die Wirksamkeit des Programms und nehmen Sie erforderliche Anpassungen vor.
Hier finden Sie sieben Beispiele aus unserem Archiv bei EI, die veranschaulichen, wie Sie Ihr bestehendes Präsenz-Einführungs- und Onboarding-Programm in eine vollständig onlinebasierte oder gemischte Lösung umwandeln können.
Beispiel 1 – Virtual-Reality-Erlebnis als Teil des EI-Einführungsprogramms
Virtual-Reality-Erlebnisse unter Verwendung von 360-Grad-Videos mit Hotspots.
Auf diese Weise wurde das Einführungs-Programm zu einem immersiven und fesselnden Erlebnis.
Der Unternehmensteil des Einführungsprogramms wurde in ein Virtual-Reality-Erlebnis umgewandelt.
Die Teilnehmenden konnten virtuell durch die Büroräumlichkeiten gehen und in bestimmten Bereichen interagieren.
Auf diese Weise erhielten sie relevante und wichtige Informationen über das Unternehmen auf unterhaltsame und immersive Weise.
Beispiel 2 – Das Einführungsportal bei EI
Neuen Teammitgliedern wurde ein schnelles Verständnis ihrer Rolle und der Erwartungen der Organisation/des Arbeitgebers vermittelt.
Die Lernreise wurde in kompakte Lerneinheiten wie Videos, Infografiken, interaktive Elemente, Aktivitäten und Spiele unterteilt.
Die Teilnehmenden konnten ihr Profil anpassen, einen Avatar auswählen, ein Foto hochladen und eine kurze Selbstvorstellung teilen.
Belohnungen und Ranglisten machten die Lernreise lohnenswert und steigerten die Motivation.
Es kann sowohl in der Cloud als auch auf einem internen Server gehostet werden.
Es ermöglicht die nahtlose Integration verschiedener Lernelemente wie Videos, PPT-Präsentationen, PDF-Dokumenten und weiterer Referenzmaterialien.
Beispiel 3 – Ein Einführungsprogramm für die Ingenieure eines renommierten Einkaufszentrum-Konzerns
Der Kurs wurde entwickelt, um neu eingestellte Ingenieure mit den verschiedenen Prozessen, Verfahren und Standardarbeitsanweisungen (SOPs) der Funktionsbereiche des Einkaufszentrums vertraut zu machen.
Es nutzt szenariobasiertes Lernen in Form von Mikrolernen, um verschiedene Lerntypen zu unterstützen, ergänzt durch Performance-Support-Tools.
Es nutzt eine Reihe von Darstellern und Charakteren, die das tatsächliche Publikum nachahmen, um das Lernen anschaulich zu gestalten.
Das Lernen erfolgt durch Interaktionen zwischen den Charakteren unter Verwendung von Formaten wie interaktiven Karten, Videos und weiteren Elementen.
Beispiel 4 – Eine Kundenservice-Schulungsreihe für eine weltweit führende Kinokette
Der Kurs wurde entwickelt, um fundiertes Wissen und Bewusstsein zu gewährleisten und so einen einheitlichen und qualitativ hochwertigen Kundenservice auf allen Ebenen der Mitarbeiter mit Kundenkontakt zu bieten.
Avatar-basierte Personalisierung durch Microlearning unter Verwendung von Just-in-Time-Inhalten und thematischen Grafiken.
Den Lernenden werden Personalisierungselemente in Form von Avataren angeboten, mit denen sie sich identifizieren können.
Es integriert eine Gamification-Ebene, die Echtzeitaufgaben simuliert, um die erforderliche Herausforderung und Motivation zur Erreichung der Lernziele zu bieten.
Beispiel 5 – Ein erlebnisorientiertes Einführungsprogramm für einen globalen Einzelhandelsriesen
Das Programm wurde entwickelt, um eine vollständig gamifizierte Einführungsschulung für Führungskräfte im Kundenservice zu schaffen, die ihnen hilft, sich an die Unternehmenskultur zu gewöhnen.
Es hebt die Gamifizierung auf eine höhere Ebene und nutzt einen vollständig auf Virtual Reality (VR) basierenden Lernansatz.
Der gesamte Kurs findet auf einer 360-Grad-Plattform mit VR-Funktionen statt.
Es bietet Personalisierung durch identifizierbare Avatare, um die Lernreise voranzutreiben.
Beispiel 6 – Ein Einarbeitungsprogramm für einen großen Anbieter von cloudbasierten Videomanagementsystemen
Es war Teil eines umfassenderen Blended-Learning-Einführungsprogramms.
Machte die Zielgruppe mit den Werten und Grundsätzen des Unternehmens vertraut.
Es konzentrierte sich auf die Vision der Führungskräfte für die Gegenwart und Zukunft und betonte gleichzeitig die Bedeutung von Grundsätzen und Werten für die Verwirklichung dieser Vision.
Es umfasste eine charakterbasierte Geschichte, zahlreiche Videos, szenariobasierte Aktivitäten, interaktive Übungen sowie spielerisch gestaltete Bewertungen.
Beispiel 7 – Ein Einarbeitungsprogramm für ein renommiertes Unterhaltungsunternehmen
Ziel war es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Unternehmensgeschichte, den Richtlinien und Leistungen, den zu befolgenden Verfahren sowie den ihnen zur Verfügung stehenden Karrieremöglichkeiten vertraut zu machen.
Ein vollständig spielerisch gestalteter Ansatz, bei dem Themen mit den Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens verknüpft wurden, um die Mitarbeiter zu motivieren und ein kontinuierliches Engagement sicherzustellen.
Präsentation einer geführten visuellen Tour, leicht verständlicher Begriffe sowie reichhaltiger und maßgeschneiderter Grafiken, um ein „magisches“ Lernerlebnis zu schaffen.
Der Einsatz vollständig maßgeschneiderter illustrierter Grafiken gewährleistet die angestrebte Lernwirkung.
Abschließende Gedanken
Zusammenfassend ist es wichtig anzuerkennen, dass ein gut strukturiertes Onboarding-Programm nicht nur den einzelnen Mitarbeitern zugutekommt, sondern auch erheblich zur Steigerung der organisatorischen Produktivität und zur Förderung einer positiven Unternehmenskultur beiträgt. Durch den Einsatz von Online- oder Blended-Learning-Strategien lassen sich wirkungsvolle und einprägsame Onboarding-Erlebnisse gestalten.
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