
Migrating Flash-based courses to HTML5 is critical for enabling mobile learning and multi-device accessibility. This article shares 8 practical tips to ensure smooth migration, improved learner experience, and better business impact. Learn how to modernize legacy eLearning content effectively while reducing risk and improving performance.
Insbesondere in den letzten mehr als vier Jahren haben die meisten Unternehmen mobile Lernlösungen geprüft, bei denen Tablets und Smartphones in ihre Lernangebote integriert werden. Mobile Lernlösungen basieren auf der HTML5-Technologie. Während es relativ einfach ist, mit HTML5 neue Kurse zu erstellen, die für mobile Geräte geeignet sind, gibt es einige Aspekte, auf die Sie bei der Konvertierung von Flash nach HTML5 achten müssen.
In diesem Artikel werde ich die Vorteile der HTML5-Technologie sowie die damit verbundenen Herausforderungen skizzieren und acht praxisnahe Tipps vorstellen, die Sie bei der Planung der Migration von Flash zu HTML5 nutzen können und die Ihrem Unternehmen helfen werden.
Die Herausforderung
Im Laufe der Jahre haben wir zahlreiche Kurse erstellt, bei deren Entwicklung überwiegend Flash zum Einsatz kam. Mit der steigenden Nachfrage nach mobilen Lernangeboten haben Sie sicherlich festgestellt, dass Flash-Kurse auf den meisten mobilen Geräten nicht funktionieren. Daher empfiehlt es sich, die Migration der bestehenden Flash-Inhalte zu HTML5 sorgfältig zu planen.
Die Lösung
: HTML5 wird von allen mobilen Geräten (Tablets und Smartphones) unterstützt. Darüber hinaus unterstützen neuere Browser HTML5, sodass Sie die für Mobilgeräte optimierten Kurse auch auf Desktops und Laptops ausführen können. Diese Flexibilität ermöglicht es nun, dass eine einzige Version nahtlos auf allen Geräten funktioniert, von Desktops/Laptops bis hin zu Tablets und Smartphones.
Klingt einfach? Nicht ganz – beachten Sie Folgendes:
Unterstützung für
mehrere Geräte: Mobile Lernlösungen bieten Lernenden zwar mehr Flexibilität für das Lernen unterwegs, doch Unternehmen müssen sicherstellen, dass derselbe Kurs auch auf Desktops und Laptops verfügbar ist. Werden ältere Browserversionen eingesetzt, die HTML5 nicht unterstützen, funktionieren diese Kurse auf Desktops und Laptops nicht. Die Entscheidung, die Browserversionen unternehmensweit auf eine HTML5-kompatible Version zu aktualisieren, geht mit entsprechenden Budgetaufwendungen einher.
Unterstützung durch das
Lernmanagementsystem Ihr bestehendes Lernmanagementsystem unterstützt möglicherweise kein mobiles Lernen. Heutzutage bieten die meisten Anbieter von Lernmanagementsystemen diese Flexibilität an, auch wenn es einige gibt, die dies derzeit noch nicht unterstützen. Daher stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
In beiden Fällen müssen Sie mit erheblichen finanziellen Aufwendungen sowie einem sorgfältig geplanten Umstellungsprozess Ihrer bestehenden Kurse auf die neue Plattform rechnen.
Sicherheitsbedenken
Neben den mobilen Lernlösungen hat sich auch die Art der Lernbereitstellung verändert, die „Bring Your Own Device“ (BYOD) unterstützt. Dies bietet den Lernenden die Flexibilität, ihre eigenen Geräte (Tablet/Smartphone) für den Zugriff auf die Kurse zu nutzen. Dies muss auf sichere Weise erfolgen und im Voraus geplant werden. Unternehmen müssen vor der Implementierung mobiler Lernlösungen die erforderlichen Sicherheitsrichtlinien festlegen. Auch hierfür gibt es eine Vorlaufzeit, die Sie ebenso wie die damit verbundenen Kosten einkalkulieren müssen.
Wie Sie sicher bemerkt haben, bietet HTML5 große Vorteile (von universeller Unterstützung bis hin zur Flexibilität, denselben Kurs unabhängig vom Gerät auszuführen). Ich habe auch einige der damit verbundenen Herausforderungen skizziert, auf die Sie achten sollten. Vor diesem Hintergrund wollen wir nun sehen, wie Sie die Migration oder Konvertierung Ihrer Flash-Kurse nach HTML5 planen können, um Ihr Unternehmen zu unterstützen.
Identifizieren Sie die Kurse, die von Flash oder älteren Formaten auf HTML5 umgestellt werden sollten, und legen Sie die Kurse für die Pilotphase fest.
Stellen Sie sicher, dass alle Kurse und Quelldateien vorhanden sind. Dies gewährleistet eine reibungslose und zeitnahe Konvertierung von Flash zu HTML5.
Dies ist ein entscheidender Schritt, da er die unterschiedlichen Vorgehensweisen widerspiegeln muss, die Sie für die Konvertierung wählen. Beispielsweise benötigen einige Kurse lediglich eine technologische Aktualisierung, andere nur eine Aktualisierung des visuellen Designs, während wieder andere eine komplette Neugestaltung erfordern. Erstellen Sie unter Berücksichtigung des Gesamtumfangs und der Art der Aktualisierung eine Prioritätenliste, die es Ihnen auch ermöglicht, eine angemessene Stichprobe zu ziehen.
Wie oben hervorgehoben, kann die Art des angestrebten Mehrwerts in einem Kurs oder einer Kursreihe variieren. Sie müssen klären, wie Sie die Migration planen sollten. Einige Anhaltspunkte könnten sein:
Prüfen Sie, ob ältere, längere Kurse in kürzere, kompakte mobile Lernlösungen überführt werden können. Evaluieren Sie einen gänzlich anderen Ansatz für das Lerndesign, der die Unterstützung mehrerer Geräte berücksichtigt. Prüfen Sie zudem Ansätze, um formales Lernen durch innovative Performance-Support-Tools (PSTs) zu ergänzen oder zu vervollständigen. PSTs lassen sich sehr effektiv auf Tablets und Smartphones bereitstellen.
Sie haben zwei Optionen:
Auswahl der Autorentools
Damit verbunden ist die Auswahl der Tools. Neben der Fähigkeit, adaptive oder vollständig responsive Designs zu erstellen, lassen sich die Tools weiter unterteilen in Tools für die schnelle Entwicklung (Articulate Studio 13, iSpring, Adapt usw.) oder in Standard-Authoring-Tools für mobiles Lernen (Adobe CS6 mit CreateJS, Adobe Captivate, Trivantis Lectora, Articulate Storyline usw.).
In der Praxis wird dieser Schritt bei der Konvertierung von Flash-Kursen nach HTML5 häufig übersehen. Wie bei allen neuen Initiativen ist eine Zwischenkontrolle entscheidend. Führen Sie nach der Pilotphase entsprechende Stichproben durch, um sicherzustellen, dass Ihr Ansatz gültig ist und die gewünschte Wirkung tatsächlich erzielt wird.
Ich habe diese Aspekte bereits angesprochen, darunter die Browserunterstützung für HTML5, die Unterstützung von Lernmanagementsystemen für mobile Lernlösungen und die Aktualisierung Ihrer Sicherheitsrichtlinien.
Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen dabei, einen effektiven Ansatz für die Konvertierung von Flash zu HTML5 zu entwickeln, der Ihrem Unternehmen zugutekommt. Wir verfügen zudem über mehrere Fallstudien und Demos zu erfolgreichen Projekten, bei denen wir umfangreiche Migrationen durchgeführt haben und zeigen, wie dieser Ansatz dem Unternehmen den gewünschten Mehrwert gebracht hat.
In den vergangenen vier Jahren haben wir maßgeschneiderte mobile Lernlösungen mit einem Umfang von über 400 Stunden sowohl für formelles als auch für informelles Lernen (Performance-Support-Tools) entwickelt. Darüber hinaus haben wir Lernstrategien konzipiert, die sowohl für einzelne Lernende als auch für kollaboratives (soziales) Lernen geeignet sind.