This case study explores how Mobile Learning and mobile-first design create more intuitive, engaging learning experiences for smartphone users. By combining responsive interfaces, micro-interactions, and Scenario-Based Learning, organizations can improve accessibility, learner engagement, and on-the-job application.
Mobile Learning hat sich von einem begehrten Ansatz schnell zu einem Standard für Online-Schulungen entwickelt. Derzeit wird viel über die Frage diskutiert, ob „mobile-friendly“- oder „Mobile-First“-Designs vorzuziehen sind. In diesem Artikel stelle ich eine Fallstudie vor, die sich mit einem „Mobile-First“-Design im E-Learning befasst.
Eine Fallstudie zu „Mobile First“-Designs im E-Learning
Mobiles Lernen hat sich in den letzten acht Jahren weiterentwickelt und wird von L&D-Teams weltweit zunehmend eingesetzt. Angesichts seiner wesentlichen Stärken – dem jederzeitigen und ortsunabhängigen Zugriff für Lernende – ist es keine Überraschung, dass es mittlerweile als die Zukunft des Lernens angesehen wird.
Konkret:
Es bietet den Lernenden Kontrolle und den zusätzlichen Vorteil der Flexibilität, da sie selbst entscheiden können, wann, wie und auf welchem Gerät sie lernen möchten.
Es fördert eine höhere Nutzung und Anwendung, da es für alle Lernenden im Rahmen ihres Arbeitsablaufs zugänglich ist. Sie können im Bedarfsfall sofort auf die erforderlichen Inhalte zugreifen.
Aus organisatorischer Sicht kann es das breite Spektrum an Schulungsbedürfnissen von Unternehmen abdecken, was es zur ersten Wahl für L&D-Teams macht.
Welche Faktoren treiben seine Verbreitung maßgeblich voran?
Neben der Flexibilität und Kontrolle, die mobiles Lernen den Lernenden bietet, beschleunigen die folgenden Faktoren seine Verbreitung:
Betrachten Sie die weit verbreitete Nutzung von Smartphones in unserem Alltag. Vor diesem Hintergrund ist der Einsatz von Smartphones für Schulungen (zur Förderung sowohl des formellen als auch des informellen Lernens) sinnvoll.
In den meisten Fällen melden sich Lernende nicht im LMS oder Intranet an, um nach Informationen zu suchen, die sie während der Arbeit benötigen. Sind diese Informationen (formelle Schulungen/Lernzusammenfassungen/Arbeitshilfen usw.) jedoch auf Smartphones verfügbar, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit abgerufen und verarbeitet. Diese Realitätsprüfung veranlasst Unternehmen dazu, mehr Schulungsinhalte im Format des mobilen Lernens anzubieten.
Damit Schulungen ansprechend sind, müssen wir sie in Formaten anbieten, die die Lernenden besser einbinden. Insbesondere nutzt mobiles Lernen Microlearning-Techniken, die das Lernen kurz und leicht verinnerlichbar machen. Darüber hinaus umfasst es in der Regel Formate wie Videos, interaktive Videos und Lern-Apps, die bei den Lernenden besser ankommen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass mobile Lernlösungen Unterstützung für mehrere Geräte bieten. Diese Flexibilität ermöglicht es, denselben Kurs auf Desktops/Laptops und Tablets/Smartphones verfügbar zu machen. Lernende können mit dem Lernen auf dem Büro-Desktop beginnen, die Übungen oder Quizfragen aber auf ihrem Smartphone fortsetzen.
All diese Faktoren beschleunigen die Einführung von Mobile Learning in der betrieblichen Weiterbildung.
Lassen Sie mich nun auf mobile-friendly- und Mobile-First-Designs im E-Learning eingehen – was bedeuten sie und wann sollten Sie diese Ansätze verwenden?
Um dies besser zu verstehen, werfen wir einen Blick auf die Entwicklung des mobilen Lernens. Anschließend stelle ich Ihnen eine Fallstudie vor, die ein „Mobile-First“-Design im E-Learning behandelt.
Wie hat sich mobiles Lernen entwickelt, und welche Überlegungen sind wichtig, wenn Sie es heute nutzen („Mobile Friendly“ vs. „Mobile First“-Design im E-Learning)?
Bei EI wurde unser Bereich für mobiles Lernen im Jahr 2011 gegründet. Da es damals noch keine etablierten Autorentools gab, hatten wir ein eigenes HTML5-Framework entwickelt. In den letzten acht Jahren waren wir Teil der Entwicklung und Reifung von Lösungen für mobiles Lernen.
Erlauben Sie mir, die Entwicklung des mobilen Lernens zusammenzufassen; dieser Hintergrund ist wichtig, um den „Mobile First“-Aspekt zu verstehen:
Die frühen Lösungen für mobiles Lernen unterstützten formelle Schulungen, die im traditionellen E-Learning-Format bereitgestellt wurden. In dieser Phase wurden nur bestimmte Komponenten der formellen Schulungen auf mobilen Geräten verfügbar gemacht.
Der zweite Schritt war der Einsatz von mobilem Lernen für informelles Lernen, insbesondere als Arbeitshilfen (Performance Support Tools oder PSTs).
Die zunehmende Nutzung von auf Microlearning basierenden Techniken ermöglichte es mobilen Lernlösungen, formelle Schulungen (mit Lernpfaden) und informelle Schulungen gleichermaßen einfach abzudecken. Dies beschleunigte die Einführung von mobilem Lernen erheblich, um den Großteil der heutigen Schulungsbedürfnisse in Unternehmen zu decken.
Mit der Weiterentwicklung von Autorentools und unterstützenden Technologien zur Erstellung mobiler Lernlösungen sind diese nun in zwei Formaten verfügbar:
mobilfreundlich (adaptive Designs)
Mobile First (vollständig responsive Designs)
Wie können Sie entscheiden, ob Sie sich beim E-Learning für das Mobile-Friendly- oder das Mobile-First-Design entscheiden sollten?
Bei EI unterscheiden wir dabei, auf welchem Gerät die Lernenden die Inhalte nutzen.
Mobile-Friendly (adaptive Designs)
Dabei handelt es sich um Designs für mehrere Geräte, die nahtlos auf Desktops/Laptops und Tablets/Smartphones funktionieren.
Bemerkenswert ist, dass sie auf Smartphones im Querformat gut dargestellt werden, im Hochformat jedoch verkleinert werden.
Dieser Ansatz empfiehlt sich, wenn Inhalte überwiegend auf einer Kombination aus Desktops/Laptops und Tablets sowie in geringerem Umfang auf Smartphones genutzt werden.
Kurz gesagt: Diese Designs sind nicht für Smartphones optimiert.
Mobile First (vollständig responsive Designs)
Zwar unterstützt auch dieser Ansatz die Nutzung auf verschiedenen Geräten, doch sind die Designs hier vollständig für Smartphones optimiert.
Das Design passt sich dem sichtbaren Bereich an, sodass die Nutzerinnen und Nutzer sowohl im Hoch- als auch im Querformat des Mobilgeräts ein konsistentes Erlebnis erhalten.
Dieser Ansatz empfiehlt sich, wenn Sie davon ausgehen, dass der Großteil der Inhalte auf Smartphones konsumiert wird.
Fallstudie
Im Folgenden präsentiere ich Ihnen eine Fallstudie, die den Mobile-First-Ansatz (vollständig responsives Design) nutzt. Die zugrundeliegende Lernstrategie ist das szenariobasierte Lernen (SBL).
Wichtige Aspekte von „Mobile First“-Designs für E-Learning
Wie bereits erwähnt, wurde dieser Ansatz gewählt, da wir davon ausgingen, dass nahezu 100 % der Nutzung über Smartphones erfolgen würde.
Daher konzipierten wir Lernerfahrungen, die speziell für Smartphones optimiert waren. Die Anhaltspunkte leiteten wir sowohl aus der Art und Weise ab, wie wir mit Smartphones interagieren, als auch aus bestehenden Apps.
Der interaktive Bildschirm bot einfache und intuitive Interaktionsmöglichkeiten, die dem Designansatz einer mobilen App ähnelten.
Um dynamischere Animationen und visuelle Effekte zu integrieren, wurden die Szenario-Bildschirme in kurze Videoclips umgewandelt.
Wissensüberprüfungen wurden in Entscheidungsaufgaben umgewandelt, und die Verwendung von Symbolen zur Darstellung von Schlüsselkonzepten erleichterte den Lernenden die Verarbeitung der Inhalte.
Die Darstellung der Dialogbildschirme wurde vereinfacht, indem der Bildschirminhalt auf ein Minimum beschränkt und auf intuitive, für Mobilgeräte optimierte Interaktionen gesetzt wurde.
Zudem integrierten wir regelmäßig Wissenskontrollen, um das Verständnis der Lernenden mithilfe interessanter und kontextbezogener Grafiken zu überprüfen.
Wirkung
Mit diesem Ansatz konnten wir ein wirkungsvolles „Mobile-First“-Design im E-Learning schaffen. Die Designs sind visuell ansprechend und die Interaktionen sind, wie von den Nutzern gewünscht, für mobile Geräte optimiert.
Hören Sie sich die Audioversion des Artikels an:
Ich hoffe, dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die Unterschiede zwischen einem „mobile-friendly“- und einem „mobile-first“-Ansatz zu verstehen, und unterstützt Sie bei der Wahl des richtigen Ansatzes für Ihre mobilen Lernlösungen. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern unter apandey@eidesign.net zur Verfügung.