Zusammenfassung
As organizations continue to support remote and hybrid workforces, engaging learners through virtual training has become a critical challenge for L&D teams. This article explores 15 practical strategies to boost learner engagement, improve participation, and create impactful virtual training experiences using VILT, microlearning, immersive learning, and personalized learning approaches.
Angesichts der explosionsartigen Zunahme virtueller Schulungen in den letzten Monaten verlagert sich der Fokus auf Ansätze zur Steigerung der Beteiligung der Teilnehmer im Fernunterricht. In diesem Artikel stelle ich Ihnen 15 Tipps vor, die Ihnen helfen, eine hohe Beteiligungsquote bei den Teilnehmern im Fernunterricht zu erreichen.
Hintergrund
: Ausgelöst durch die aufgrund der COVID-19-Pandemie eingeführte Homeoffice-Regelung suchen L&D-Teams nach Möglichkeiten, ihre Präsenz- oder ILT-Sitzungen auf virtuelle Schulungsprogramme umzustellen.
Die hohe Wirkung von Präsenzschulungen unter Anleitung eines Trainers lässt sich nur schwer erreichen, wenn die gesamte Zielgruppe remote arbeitet. Durch die Anwendung der richtigen Tipps und Strategien zur Einbindung der Remote-Lernenden lässt sich dieses Ziel jedoch erfolgreich erreichen.
In diesem Artikel teile ich 15 Tipps und Strategien, die Ihnen helfen, das Engagement der Lernenden zu verbessern und wirkungsvolle virtuelle Schulungsprogramme durchzuführen.
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Arbeitsplatz – Die neue Herausforderung für L&D-Teams
Die COVID-19-Pandemie hat die Dynamik am Arbeitsplatz verändert, und wir erleben nun die „neue Normalität“ des Remote-Betriebs. Auch wenn sich der Anteil der Remote-Lernenden im Laufe der Zeit ändern mag, wird dies in Zukunft eindeutig ein fester Bestandteil des Arbeitslebens sein.
Daraus ergibt sich eindeutig die Notwendigkeit für L&D-Teams, eine klare Strategie für die Umstellung auf virtuelle Schulungsprogramme zu entwickeln:
- Planung eines schrittweisen Übergangs von Präsenz-/ILT-Sitzungen zum Online-Modus. Dieser Weg könnte Folgendes umfassen:
- ILT zu virtuellem ILT (VILT). Dies würde sich wie folgt darstellen:
- Synchrone Verbindungen oder Live-Sitzungen.
- Asynchrone Verbindungen über den Online-Zugriff auf VILT-Aufzeichnungen und begleitende Materialien (Vorbereitungsmaterial und Handouts).
- ILT zu einem Modus im Selbststudium oder vollständig online.
- ILT zu einem optimalen Blended-Modus, der VILT mit einem Selbststudium- oder Voll-Online-Modus kombiniert. Dies würde wiederum VILT-Sitzungen im synchronen/asynchronen Modus nutzen.
- Dabei werden Tipps und Strategien berücksichtigt, die Remote-Lernerteams in jedem Modus engagieren.
- Erstellung eines langfristigen, nachhaltigen Aktionsplans, der nicht nur den Übergang abdeckt, sondern auch entscheidende Maßnahmen enthält, um Folgendes sicherzustellen:
- Die Wirksamkeit der Schulung im neuen Modus.
- Die Wirkung der Schulung.
- Den nachweisbaren Nutzen für Lernende und Unternehmen – der dem im Präsenz-/ILT-Modus Erreichten entspricht oder diesen übertrifft.
Welche Herausforderungen sind bei der Einbindung von Fernlernenden durch virtuelle Schulungsprogramme besonders zu berücksichtigen?
Bevor wir zu den Tipps und Strategien kommen, wollen wir uns die wichtigsten Herausforderungen bei der Schulung von Fernlernenden ansehen.
- Angesichts des Ausmaßes der Pandemie und der Ungewissheit darüber, wann diese enden wird, herrscht eine unterschwellige Angst, die jeder von uns, einschließlich der Fernlernenden, durchlebt. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und sie voll und ganz für das virtuelle Training zu begeistern.
- Jeder Tag bringt neue Variablen mit sich, und wenn Unternehmen darauf reagieren, wirkt sich dies auf die Fernlernenden aus. Während sie sich – mit unterschiedlichem Erfolg – an die sich ändernden Gegebenheiten anpassen, fällt es ihnen schwer, den Fokus auf die virtuellen Schulungen zu behalten.
- Viele Organisationen haben ILT-Sitzungen zügig auf einen 100-prozentigen VILT-Modus umgestellt, um die geplanten, unverzichtbaren Schulungen zeitnah durchführen zu können. Dabei wurde jedoch in einigen Fällen keine angemessene Analyse des neuen Mediums – der VILT-Plattform – vorgenommen, was dazu beigetragen hätte, das erforderliche Maß an Beteiligung und Engagement der Lernenden zu erreichen. Sie stellen fest, dass langwierige VILT-Sitzungen die Aufmerksamkeit der Fernlernenden nicht über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten können.
Obwohl das Angebot virtueller Schulungen für Fernlernende derzeit dringend erforderlich ist, wird es nur dann erfolgreich sein, wenn L&D-Teams bestimmte Tipps und Strategien anwenden, um sie zu motivieren. Dabei müssen sie die aktuellen Schulungen dem geeigneten virtuellen Schulungsmodus (VILT/Blended/vollständig online) zuordnen, der die gewünschte Wirkung erzielt und die Lernziele erreicht.
Im Folgenden finden Sie 15 Tipps und Strategien, mit denen Sie Ihre virtuellen Schulungsprogramme für Fernlernende ansprechender gestalten können.
Welche Tipps und Strategien können Sie anwenden, um Ihre Fernlernenden zu motivieren, wenn Sie sich für virtuelle Schulungsprogramme entscheiden?
Teil 1: Tipps und Strategien – Wenn Sie das gesamte Präsenz-/ILT-Training auf ein VILT-basiertes virtuelles Schulungsprogramm umstellen
- Schaffen Sie überschaubare Meilensteine: Denken Sie bei dieser Umstellung daran, dass eine 7-stündige ILT-Sitzung nicht einfach auf eine 7-stündige VILT-Sitzung übertragen werden kann. Die Aufmerksamkeit der Fernlernenden bleibt nur dann erhalten, wenn das VILT-Programm in kürzere und überschaubare Abschnitte unterteilt ist. Achten Sie bei der Umstellung von ILT auf VILT auf die richtige Option:
- Eine Reihe von Sitzungen – wobei jede Sitzung nicht länger als 60–75 Minuten dauert.
- Eine Lernreise mit Live-Sitzungen, Breakout-Sitzungen und Aktivitäten, Neugruppierungen sowie Interaktionen mit Kollegen/Moderatoren. Dies würde Ihnen helfen, den Ablauf anzupassen und die Wirkung der ILT-Sitzung zu erzielen. Überlegen Sie außerdem, wann Sie sich für Live-Sitzungen entscheiden sollten – achten Sie dabei auf die Gruppengröße, wenn Sie hochgradig interaktive Sitzungen benötigen.
- Heben Sie den Wert des virtuellen Trainings hervor: Investieren Sie vor der Einführung des virtuellen Trainings in kurze Häppchen (Mikrolernvideos/Infografiken oder sogar einfache Newsletter), die den Wert des virtuellen Trainings für die Fernlernenden verdeutlichen. Sobald diese auf dem gleichen Stand sind, werden Sie ein engagierteres Publikum erleben.
- Interaktion der Lernenden: Wenn Sie sich dafür entscheiden, das gesamte Präsenz-/ILT-Training auf einen VILT-Modus umzustellen, prüfen Sie zunächst die auf der Plattform verfügbaren Funktionen. Passen Sie die bestehenden Interaktionen aus dem Präsenzunterricht an das neue Medium an. Zum Beispiel:
- Die meisten Plattformen bieten Interaktionsmöglichkeiten wie Umfragen und Chats.
- Sie können ebenfalls Vorkehrungen für Breakout-Sessions, Übungen sowie die Neugruppierung mit Präsentationen der Fernlernenden treffen.
- Sie können zudem eine Lernreise gestalten, indem Sie mehrere virtuelle Sitzungen über einen bestimmten Zeitraum hinweg strukturieren und unterstützende Materialien oder Übungen für die Fernlernenden einbinden.
- Falls die VILT-Sitzung in Ihr LMS integriert ist, können Sie an geeigneten Stellen zudem interaktive Quizze einfügen, deren Ergebnisse sich nachverfolgen lassen.
- Belohnen Sie die Teilnehmenden: Die Vergabe eines Zertifikats an Fernlernende stellt einen wirksamen Anreiz dar, ein Programm erfolgreich abzuschließen. Diese Form der Anerkennung motiviert die Teilnehmenden nicht nur, das aktuelle Programm zu Ende zu führen, sondern auch, sich künftig für weitere virtuelle Schulungen zu interessieren.
- Fördern Sie soziales Lernen: Ermutigen Sie Ihre Fernlernenden zur Zusammenarbeit durch soziales Lernen, indem Sie ihnen eine Plattform für Diskussionen und Zusammenarbeit bereitstellen. Dies kann über Chats, Diskussionsforen, Breakout-Räume und Peer-to-Peer-Feedback erfolgen.
- Halten Sie den Kontakt zu den Fernlernenden aufrecht: Behalten Sie auch nach erfolgreichem Abschluss des VILT-Programms den Kontakt zu den Fernlernenden bei, indem Sie Sitzungen mit anderen Teammitgliedern oder mit dem Moderator/Dozenten ermöglichen.
- Nutzen Sie Feedback für kontinuierliche Verbesserung: Da virtuelles Training ein sich ständig weiterentwickelndes Feld ist, sollten Sie Ihren Ansatz, Ihre Durchführung und Ihre Strategien regelmäßig optimieren, indem Sie die Lernenden bitten, eine Bewertung oder Umfrage auszufüllen, um ihr Feedback zu sammeln. Nutzen Sie diese Informationen, um das Training zu verbessern und den gewünschten Engagement-Quotienten zu erreichen.
Teil 2: Tipps und Strategien – Wenn Sie Präsenzschulungen/ILT-Schulungen auf ein Blended-Learning- oder ein vollständig selbstbestimmtes, onlinebasiertes virtuelles Schulungsprogramm umstellen
Die folgenden Tipps und Strategien gelten für das selbstgesteuerte Online-Training, das Teil des Blended-Modus sein oder als eigenständiges Training angeboten werden kann.
- Nahtlose Wechsel zwischen Geräten ermöglichen: Mobilfreundliche oder „Mobile-first“-Designs bieten Unterstützung für mehrere Geräte. Ermöglichen Sie den Lernenden, im Laufe des Tages nahtlos zwischen Desktops/Laptops und Tablets/Smartphones zu wechseln.
- Bieten Sie personalisiertes Lernen an: Eine hervorragende Möglichkeit, Fernlernende zu motivieren, besteht darin, relevante Inhalte bereitzustellen, die ihnen helfen, ihre persönlichen Lernziele zu erreichen. Sie können auf Microlearning basierende Lernpfade anbieten (mit unterschiedlichen Formaten, die verschiedenen Lernstilen entsprechen). Darüber hinaus können Sie kuratierte Inhalte bereitstellen (sowohl formelle als auch informelle Schulungsressourcen).
- Nutzen Sie Microlearning und handlungsorientiertes Lernen: Diese Formate sind für Fernlernende attraktiv, da sie sich leicht erlernen und anwenden lassen. Darüber hinaus können Sie die Fernlernenden einbinden, indem Sie verteilte Wiederholungen zum Üben und zum Erreichen von Kompetenz anbieten und so das anspruchsvollere Ziel der Verhaltensänderung erreichen.
- Setzen Sie immersive Strategien ein: Je nach Inhalt und Ihrem Budget steht Ihnen ein breites Spektrum an ansprechenden und immersiven Ansätzen zur Verfügung. Sie können in Ansätze wie VR/AR, Gamification, szenariobasiertes Lernen mit Verzweigungen, interaktives storybasiertes Lernen sowie video- und interaktives videobasiertes Lernen investieren. All diese Ansätze garantieren Ihren Fernlernenden ein ansprechendes Lernerlebnis.
- Verwenden Sie kurze und relevante Inhalte: Bei virtuellen Schulungen im Selbststudium brauchen manche Fernlernenden etwas Zeit, um sich einzufinden. Indem Sie den Lernweg intuitiv, präzise und relevant gestalten, sichern Sie sich ihre Aufmerksamkeit und ein höheres Engagement. Navigationshilfen wie Schaltflächen, Symbole und Pfeile müssen gut gestaltet, gut sichtbar und einfach zu bedienen sein. Eine intuitive Benutzeroberfläche motiviert die Lernenden, die virtuellen Schulungsprogramme weiter zu erkunden.
- Sorgen Sie für sinnvolle Interaktionen: Die Zeiten, in denen ein bloßes „Klicken, um mehr zu erfahren“ ausreichte, um Lernende zu motivieren, sind vorbei. Lernende verlangen nach Interaktionen, die fesselnd zu lesen sind und einen Mehrwert bieten. Fügen Sie also interessante Fragen hinzu, die Fernlernende dazu anregen, innezuhalten und nachzudenken, und vermeiden Sie offensichtliche Fragen.
- Integrieren Sie Just-in-Time-Lernhilfen: Es reicht nicht aus, lediglich formelle Schulungsmaterialien bereitzustellen – was soll der Fernlernende tun, wenn er spät in der Nacht auf ein Problem stößt? Eine Kombination aus Just-in-Time-Lernhilfen und Arbeitshilfen kann ihm dabei helfen. Sie können Spickzettel, Rechenhilfen, FAQs, Tipps und so weiter anbieten. All dies hilft Fernlernenden, das Gelernte im Arbeitsalltag anzuwenden. Zudem haben sie innerhalb ihres Arbeitsablaufs einfachen Zugriff auf Lern- und Arbeitshilfen, die ihnen im Bedarfsfall sofort zur Seite stehen.
- Halten Sie den Kontakt zu den Fernlernenden aufrecht: Bleiben Sie auch nach Abschluss eines virtuellen Schulungsprogramms mit den Fernlernenden in Verbindung. Sie können kuratierte Informationen bereitstellen, um das ursprüngliche Programm zu unterstützen, oder sie über die nächsten Schritte auf dem Laufenden halten. Diese einfachen Ansätze sorgen dafür, dass die Fernlernenden verbunden und engagiert bleiben. Darüber hinaus regen Sie sie zu selbstgesteuertem und kontinuierlichem Lernen an.
Ich hoffe, mein Artikel liefert Ihnen Tipps und Strategien, die Sie beim Übergang von Präsenz-/ILT-Schulungen zu VILT-/Blended-/Online-Schulungen für Ihre Fernlernenden nutzen können. Diese werden Ihnen sicherlich dabei helfen, das Engagement der Lernenden für Ihre virtuellen Schulungsprogramme zu verbessern, unabhängig von der Unterrichtsform.
Bei konkreten Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung; zögern Sie nicht, mich anzusprechen oder unten einen Kommentar zu hinterlassen.
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